Multi-Bidding: Leasingkosten senken mit automatischem Bieterverfahren

In ihrer Ausgabe 2/2020 beschäftigt sich die Fachzeitschrift Flottenmanagement mit der Frage, wie Fuhrparkmanager die Leasingkosten für Fahrzeuge senken können.

Muldi-Bidding ist zenraler Bestandteil der Fahrzeug-Beschaffungssoftware comm.cars
Als zentraler Lösungsansatz wird dabei das Multi-Bidding-Verfahren vorgestellt. Für den Artikel wurde auch der Vorstand der community4you AG befragt. Wir fassen die wichtigsten Informationen zusammen:

Wie läuft der Beschaffungsprozess im Fuhrpark heute ab?

Fuhrparkleiter kennen in aller Regel das hin und her beim manuellen Bestellvorgang: Ein Mitarbeiter hat sich schonmal auf der Seite eines Herstellers ein Fahrzeug ausgewählt, welches ihm gefallen würde. Das Fahrzeug legt er dem Fuhrparkleiter vor, der bei verschiedenen Anbietern Angebote abfragt und die Ergebnisse vergleicht. Nach einer Woche wissen Sie: das Fahrzeug entspricht mit den Kosten nicht der Car Policy für den Mitarbeiter. Ihr Mitarbeiter ist enttäuscht und Sie fangen wieder von vorne an, neue Angebote für ein anderes Fahrzeug einzuholen. Das ist für alle frustrierend und kostet Zeit. Abhilfe kann hier Fuhrparksoftware leisten. Mit Multi-Bidding kann die Fahrzeugbeschaffung weitgehend automatisiert werden.

Was ist Multi-Bidding?

Multi-Bidding gehört zu den Multisupplier-Lösungen. Solche Lösungen ersetzen die manuelle Abfrage von Angeboten bei vielen einzelnen Anbietern durch eine einzige zentrale Plattform, auf der eine Auswahl von Anbietern bereits verschiedene Angebote hinterlegt haben.

Multi-Bidding-Software gleicht die individuell angefragten Parameter, wie Fahrzeugart, Ausstattung, Laufleistung, Leasingdauer, usw. mit den hinterlegten Daten ab und ermittelt das günstigste Angebot live. Dadurch können Angebote schneller eingeholt und einfacher verglichen werden. Und, so betont Flottenmanagement, durch die Konkurrenz-Situation der in solchen Plattformen eingebundenen Anbieter können oft günstigere Leasingkosten erzielt werden, als bei einer manuellen Angebotsabfrage.

Welche Faktoren sollten bei der Angebotsabfrage berücksichtigt werden?

In dem Artikel heißt es weiter: „Leasingangebote bestehen nicht nur aus der Rate, sondern zusätzlich aus einer Reihe von Parametern wie Service- und Logistikkosten oder Mehr-/Minderkilometersätzen.“ Ob sich ein Leasinggeber z.B. bei der Rückgabe kulant verhalte oder nicht, ließe sich nicht so einfach quantifizieren und filtern. Nicht zuletzt komme es auch bei einem Vergleich mit Multi-Bidding-Verfahren deswegen darauf an, Anbieter bewusst in die engere Auswahl zu nehmen – oder außen vor zu lassen.

Für wen lohnt sich Multi-Bidding?

Für Fuhrparkmanager, die die Vorteile von Multi-Bidding nutzen wollen, ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Kleinere Fuhrparks können für die Fahrzeugbeschaffung auf externe Dienstleister zurückgreifen, die Multi-Bidding-Software verwenden. Für Unternehmen mit einem mittelgroßen oder großen Fuhrpark, die den Beschaffungsprozess komplett selbst koordinieren, lohne sich hingegen die Anschaffung einer eigenen Software-Lösung, bekräftigen die Autoren von Flottenmanagement.

So eine Beschaffungssoftware mit Multi-Bidding-Funktion bietet auch die community4you AG mit dem comm.cars Fahrzeugkonfigurator.
Als Betreiber einer eigenen Lösung, können Unternehmen mit großem Beschaffungsbedarf nicht nur individueller in die Auswahl der Anbieter eingreifen, sondern oft nochmals bessere Sonderkonditionen erhalten und die Leasingkosten merklich senken.

Ergänzt werden kann die Fahrzeugbeschaffung mit der Web-App comm.mobile für Fuhrparknutzer und Leasingnehmer. Damit können Unternehmen ihren Mitarbeitern einen Fahrzeugkonfigurator an die Hand geben, der nur Fahrzeuge und Ausstattungsvarianten anzeigt, die seiner Car Policy entsprechen. Preis und Monatsrate werden sofort ausgegeben. Parameter, wie Laufleistung, Leasingdauer, Geldwerter Vorteil u.v.m. können in Sekunden angepasst und neu berechnet werden. Damit werden Mitarbeiter zur Selbstständigkeit befähigt – das spart nicht nur Zeit, sondern wirkt auch enorm motivierend.

Den Originalbeitrag lesen Sie in: Flottenmanagement 2/2020
30.04.2020