IT-Souveränität gefragt wie nie: community4you sieht Trend zur digitalen Resilienz bei europäischen Fuhrparkentscheidern

Sicherheit im Fuhrpark – das meinte bis jetzt fast immer: Fahrersicherheit. Doch immer öfter spielen jetzt Datenhoheit und technologische Souveränität eine treibende Rolle. Größter Treiber dieser Entwicklung sind die transatlantischen Spannungen.

Datenhoheit wird für europäische Unternehmen und Institutionen 2026 zur Priorität
Janko Nebel, CTO - community4you AG

Wir haben in Europa viel zu lange darauf vertraut, dass transatlantische Beziehungen eine unverrückbare Konstante sind. Zurecht wird jetzt überall gefragt: Was sind unsere europäischen Alternativen? Da spielen Diversifizierung und die Sicherung der eigenen Handlungsfähigkeit eine immer größere Rolle.

Viele Unternehmen leiden heute an einem Vendor Lock-in: Sie sind in einem hohen Maße von einzelnen Services Abhängig und können nicht einfach über Nacht wechseln. Sie sind ihrer Infrastruktur ausgeliefert. Im Fuhrparkbereich begleiten wir Unternehmen und Institutionen dabei, diese Abhängigkeiten aufzulösen und sich die Souveränität zurückzuholen – aber das sind Prozesse, die man anstoßen muss bevor es zum GAU kommt. Neue Richtlinien wie NIS2 und DORA erhöhen die Dringlichkeit, die Software-Architektur zur unaufschiebbaren kommerziellen Notwendigkeit zu machen.

Wir haben uns vor 25 Jahren bewusst dafür entschieden, einen unabhängigen Weg einzuschlagen. Unsere Technologie ist eine über Jahrzehnte erprobte und gereifte Architektur, die heute das Rückgrat für einige der komplexesten Flottenstrukturen Europas bildet. Wir beobachten aktuell sehr deutlich, dass das Vertrauen in die transatlantische Verlässlichkeit durch ein neues Selbstbewusstsein ersetzt wird: Mobilitätsentscheider suchen gezielt nach Partnern, deren Werte und Standorte eine verlässliche Heimat für ihre Daten bieten. Mit unserer souveränen Plattform ‚Made in Europe‘ liefern wir darauf eine Antwort, die heute aktueller ist denn je.