E-Learning in Kuba

Ausbildung von IT-Spezialisten

Partner: TU Havanna, TU Santa Clara

E-Learning in Kuba | Ausbildung von IT-Spezialisten
Der Eintritt in internationale Märkte ist für mittelständische IT-Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten und komplexen Projekten nur über Partnerunternehmen mit Kenntnis des jeweiligen Marktes und regionalen Lohnniveaus realisierbar.

Unter diesen Aspekten wurde eine Qualifizierungsmaßnahme als Public-Private-Partnership-Projekt für kubanische Softwareentwickler durchgeführt. Darüber hinaus erfolgte die Migration der auf Delphi basierten kubanischen E-Learning Plattform „AprenDist“ auf die open-EIS-Technologie und das Learning Management System comm.lms.

Herausforderung

In Kuba besteht ein großer Bedarf an gut ausgebildeten Java-Programmierern, da bisher nur mit proprietären Programmiersprachen gearbeitet wurde. Eine gute Ausgangssituation, um die wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmens mit den entwicklungspolitischen Interessen des Landes zusammen zu führen. Um einen möglichst großen entwicklungspolitischen Nutzen für Kuba und eine dauerhafte Verfügbarkeit von personellen Ressourcen für die Realisierung von open-EIS Projekten sicherzustellen, wurde das PPP Projekt von community4you gemeinsam mit den kubanischen Hochschulen TU Havanna und TU Santa Clara realisiert.

Lösung

Die Ausbildung der Teilnehmer erfolgt anhand eines konkreten Projektes. Die vorhandene kubanische E-Learning Plattform „AprenDist“, eine Delphi basierte Eigenentwicklung, wurde im Rahmen mehrmonatiger Arbeitsaufenthalte vor Ort, gemeinsam mit open-EIS erfahrenen Entwicklern auf das open-EIS Framework und damit auf modernste Java-Technologie migriert. Das Ergebnis ist eine webbasierte virtuelle Hochschule, in der die Studenten nicht nur Lerninhalte abrufen, sondern gemeinsam Projekte bearbeiten, in virtuellen oder realen Bibliotheken recherchieren und sich zu relevanten Themen sowohl mit Professoren als auch untereinander austauschen können.
Das Projekt wurde im Rahmen des PPP-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über sequa gGmbH gefördert.